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Auflösungsverlust nicht erklärt: Grobes Verschulden des Steuerberaters

Wenn Sie Geschäftsführer einer GmbH sind und diese aufgelöst wird, ist das Ergebnis aus dieser Auflösung unter Umständen für Ihre Einkommensteuererklärung relevant. Sollte allerdings zwischen der Auflösung der GmbH und der Erstellung der Einkommensteuererklärung ein längerer Zeitraum liegen, kann es passieren, dass etwas vergessen wird. Was ist aber, wenn nicht Sie etwas vergessen, sondern Ihr Steuerberater? Kann dann der Einkommensteuerbescheid nachträglich noch geändert werden? Darüber musste das Finanzgericht Düsseldorf (FG) entscheiden.

November 12th, 2018|übrige Steuerarten, Mandanteninformationen|

Sonderausgaben: Neue Aufteilungsmaßstäbe für Globalbeiträge veröffentlicht

Wenn ein Steuerbürger im Ausland einen einheitlichen Sozialversicherungsbeitrag für alle Zweige der Sozialversicherung zahlt, spricht man begrifflich von einem Globalbeitrag. Um diesen Gesamtbeitrag auf die hierzulande geltenden Sonderausgabenabzugstatbestände aufteilen zu können, gibt das Bundesfinanzministerium (BMF) alljährlich staatenbezogene Aufteilungsmaßstäbe heraus.

November 12th, 2018|Einkommensteuer, Mandanteninformationen|

E-Bilanz: Ausspähungsrisiko im Internet rechtfertigt keine Papierabgabe

Bilanzierende Unternehmen müssen den Inhalt ihrer Bilanz und ihrer Gewinn- und Verlustrechnung nach einem amtlich vorgeschriebenen Datensatz und in elektronischer Form an die Finanzverwaltung übermitteln. Wer sich aus dieser gesetzlichen Verpflichtung lösen und seine Bilanzdaten weiterhin in Papierform einreichen möchte, muss nachweisen können, dass er unter eine Härtefallregelung zur Vermeidung "unbilliger Härten" fällt. Hierfür muss er dem Finanzamt glaubhaft machen, dass die elektronische Abgabe für ihn wirtschaftlich und persönlich unzumutbar ist.

November 12th, 2018|übrige Steuerarten, Mandanteninformationen|

Landwirtsehegatten: Liegt eine konkludente Mitunternehmerschaft vor?

Führen Landwirtsehegatten zwei eigenständige Einzelunternehmen oder eine konkludente Mitunternehmerschaft? Dieser Frage musste nun der Bundesfinanzhof (BFH) in einem Fall nachgehen, in dem Landwirtsehegatten aus Bayern zunächst getrennt voneinander einen Gewinn aus einem landwirtschaftlichen Betrieb (beim Ehemann) und einen Gewinn aus Forstwirtschaft (bei der Ehefrau) ermittelt hatten.

November 12th, 2018|Einkommensteuer, Mandanteninformationen|

Insolvenzverwalter: Anstellung führt zu gewerblichen Einkünften

Freiberufler wie Ärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte und ähnliche privilegierte Berufszweige genießen einen steuerlichen Vorteil, den Gewerbetreibende wie zum Beispiel Handwerker oder Händler nicht haben: Sie müssen keine Gewerbesteuer zahlen. Doch dieser Vorteil kann auch ganz leicht und ganz schnell wegfallen. Wenn auch nur geringe Einkünfte der Freiberufler gewerblich sind, färbt das auf alle anderen Einkünfte ab. Und gewerbliche Einkünfte können womöglich selbst dann vorliegen, wenn man sie noch nicht einmal vermutet. Auch Rechtsanwälte sind davor nicht gefeit, wie ein aktuelles Urteil des Finanzgerichts Hamburg zeigt.

November 12th, 2018|Einkommensteuer, Mandanteninformationen|

Heizungsbrennstoff: Lieferung von Holzhackschnitzeln unterliegt 19%igem Umsatzsteuersatz

Knapp daneben ist auch vorbei - diese Volksweisheit trifft auch auf einen Unternehmer aus Niedersachsen zu, der die Lieferung von Holzhackschnitzeln mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % versteuern wollte. Er hatte die Schnitzel aus bei Waldarbeiten angefallenem Holz gewonnen und in getrockneter Form (Sorte 2) oder getrockneter und gesiebter Form (Sorte 3) als Heizungsbrennstoff vertrieben. Auf den ersten Blick schien der 7%ige Umsatzsteuersatz hier anwendbar zu sein, denn nach dem Umsatzsteuergesetz gilt er für

November 12th, 2018|Mandanteninformationen, Umsatzsteuer|
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